| Termin/e |
Fr, 01.03.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 08.03.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 15.03.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 22.03.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 29.03.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 05.04.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 12.04.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 3 Fr, 03.05.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 10.05.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 17.05.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 Fr, 24.05.2019, 10:15 - 12:00 Uhr, 3.A05 |
| Inhalt |
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten in die Politische Philosophie einzuführen. Meistens, jedenfalls in westlichen Breitengraden, wird der Auftakt mit Platon gemacht. Diese Vorlesung legt das Augenmerk auf die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Demokratie und Alterität und setzt darum nicht zuerst bei Platon ein, sondern bei Aristophanes und dessen Komödienstücken. Die politische Ordnung der Demokratie und ihre Theoretisierung, so wird darzulegen sein, wurde bereits in der Antike nicht primär oder exklusiv in der Philosophie vorangetrieben, sondern insbesondere im Theater.
In der Vorlesung werden Klassiker und weniger bekannte Texte der politischen Ideengeschichte von der Antike bis in die Gegenwart hinein diskutiert, in denen die Frage nach der Bedeutung von Gleichheit, Differenz und Alterität für gelingende Demokratien systematisch gestellt und begründet beantwortet wird. Ist die Verwirklichung demokratischer Freiheit auf Heterogenität und Pluralität angewiesen? Ist die Vorstellung einer „identitären“ Demokratie inkonsistent? Wann stösst Pluralismus an Grenzen? Wie lassen sich demokratisches Mehrheitsprinzip, unveräusserliche Grundrechte und Alterität begründen und argumentativ zum Beispiel gegen Herrschaftstechniken von Autokratie oder Algorithmokratie verteidigen?
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