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Fernmodus Grundlegung der Sozialethik


Dozent/in Prof. Dr. theol. lic. phil. Peter G. Kirchschläger
Veranstaltungsart Hauptvorlesung
Code FS221018
Semester Frühjahrssemester 2022
Durchführender Fachbereich Theologie
Studienstufe Bachelor Master
Weitere Daten Lehrveranstaltungsbeginn: Mi., 02.03.2022

Zoom-Termine:
Fr., 1. April 2022, 16:00 -17:00
Mi., 18. Mai 2022; 16:00 -17:00

Die Aufschaltung der Podcasts auf OLAT erfolgt spätestens eine Woche nach der Präsenzveranstaltung.
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Turnus Alle 2 Jahre im FS
Inhalt Ziel der Vorlesung ist die Grundlegung der Sozialethik. Dabei wird ein Verständnis vom Menschen als soziales und ins Zusammenleben mit Mitmenschen sowie in rechtliche Strukturen eingebettetes Wesen erschlossen. Des Weiteren werden hermeneutische Überlegungen angestellt und Quellen und Methoden der Sozialethik freigelegt. Diesen Inhalten wird ein ideengeschichtlicher Rückblick auf sozialethische Ansätze zugrunde gelegt. Darüber hinaus werden konzeptionelle Klärungen (u. a. die Prinzipien „Personalität“, „Gemeinwohl“, „Solidarität“, „Subsidiarität“, „Option für die Armen“) vorgenommen und die Menschenrechte als sozialethischer Referenzpunkt eingeführt. Schliesslich stehen aktuelle sozialethische Fragen im Fokus der Auseinandersetzung. Die Vorlesung „Grundlegung der Sozialethik“ dient als Basis für weitere Lehrveranstaltungen in der Sozialethik.
Lernziele Die Studierenden können ein Verständnis vom in Beziehungen zu Mitmenschen und in die Gesellschaft eingebetteten Menschen herleiten.

Die Studierenden können Quellen und Methoden der Sozialethik hermeneutisch reflektiert erschliessen und diese anwenden.

Die Studierenden können sozialethische Ansätze ideengeschichtlich einordnen.

Die Studierenden können Prinzipien der Sozialethik verstehen und begründen.

Die Studierenden können die Menschenrechte als sozialethischen Referenzpunkt durchdringen und anwenden.
Sprache Deutsch
Leistungsnachweis Unbenoteter Leistungsnachweis: mündliche Prüfung (2 Cr)

Benotete mündliche Prüfung (3 Cr)
Abschlussform / Credits siehe "Prüfung" / 0 Credits (für alle Module ohne anderslautende Angabe)
Unbenotete mündliche Prüfung / 2 Credits (für alle Module ohne anderslautende Angabe)
Benotete mündliche Prüfung / 3 Credits (für alle Module ohne anderslautende Angabe)
Benotete mündliche Prüfung / 3 Credits (für Modul Hauptvorlesung Ethik)
Benotete mündliche Prüfung / 3 Credits (für Modul Hauptvorlesung frei wählbar)
Hinweise Podcasts (wöchentlich), Zoom-Termine (freiwillig), Live-Zuschaltung zur Präsenzveranstaltung erlaubt

Pflichtinhalt nach SPO 2013: Theologische Ethik: Sozialethik
Hörer-/innen Ja
Kontakt peter.kirchschlaeger@unilu.ch
Literatur Bergold, R./Sautermeister, J./Schröder, A. (Hg.), Dem Wandel eine menschliche Gestalt geben. Sozialethische Perspektiven für die Gesellschaft von morgen, Freiburg i. B. 2017.

Vogt, M. (Hg.), Theologie der Sozialethik, Quaestiones disputatae 255, Freiburg 2013.

Heimbach-Steins, M. (Hg.), Christliche Sozialethik: ein Lehrbuch. Bd. 1: Grundlagen, Regensburg 2004.

Gabriel, I./Kirchschläger, P. G./Sturn, R. (Hg.), Eine Wirtschaft, die Leben fördert. Wirtschafts- und unternehmensethische Reflexionen im Anschluss an Papst Franziskus, Ostfildern 2017.

Kirchschläger, P. G. (Hg.), Die Verantwortung von nichtstaatlichen Akteuren gegenüber den Menschenrechten. Religionsrechtliche Studien 4, Zürich 2017.

Kirchschläger, P. G., Menschenrechte und Religionen: Nichtstaatliche Akteure und ihr Verhältnis zu den Menschenrechten. Gesellschaft - Ethik - Religion 7, Paderborn 2016.

Kirchschläger, P. G., Wie können Menschenrechte begründet werden? Ein für religiöse und säkulare Menschenrechtskonzeptionen anschlussfähiger Ansatz. ReligionsRecht im Dialog Bd. 15, Münster 2013.

Weitere Literatur wird zu Beginn der Vorlesung vorgestellt und besprochen.