| Termin/e |
Di, 22.02.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 01.03.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 5 Di, 08.03.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 15.03.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 22.03.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 29.03.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 05.04.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 12.04.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 26.04.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 03.05.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 10.05.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 17.05.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 24.05.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 Di, 31.05.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 4 |
| Inhalt |
Der aktuelle Antisemitismusbericht des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds macht deutlich, dass antisemitische Vorfälle im laufenden Jahr markant zugenommen haben, angefangen von Synagogenschändungen bis zu Zoom-Bombings. Auch in anderen europäischen Ländern sowie in Amerika zeigen sich ähnliche Tendenzen. Dazu beigetragen haben dürfte neben der omnipräsenten Nahostthematik auch die sozioökonomische Krise vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die vermehrt Verschwörungstheorien Aufmerksamkeit ermöglicht. Das Proseminar versucht diese beunruhigende Entwicklung in der Geschichte des Antisemitismus zu verorten und fragt nach den Besonderheiten und Konjunkturen des schweizerischen Antisemitismus. Dass diesem eher etwas «Diskretes», «Unterschwelliges», «Latentes» anhaftet, ist in der Forschung gemeinhin anerkannt. Doch wurden die Möglichkeiten dieser «Verschweizerung des Antisemitismus» (Jacques Picard) sowie deren Konsequenzen für die Politik lange Zeit unterschätzt. So wird auch der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die antisemitischen Haltungen beispielsweise auf die schweizerische Flüchtlingspolitik zur Zeit des Zweiten Weltkriegs hatte und welche neuen Formen der Antisemitismus der Gegenwart annimmt. |