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Vom «Mad Men» zur «Digipreneurin». Über den Wandel von Organisationsformen


Dozent/in Désirée Waibel, MA
Veranstaltungsart Hauptseminar
Code FS221423
Semester Frühjahrssemester 2022
Durchführender Fachbereich Soziologie
Studienstufe Bachelor
Termin/e wöchentlich (Mo), ab 21.02.2022, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B02
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Inhalt Organisationsformen entstehen nicht im freien Raum – sie werden unter bestimmten gesellschaftlichen Voraussetzungen hervorgebracht und erzeugen ihrerseits gesellschaftliche Effekte. Aktuell werden gegenüber der klassischen (formalen und arbeitsteiligen) Organisation neue Formen wie die Plattform-Organisation, partielle Organisation und Hyperorganisation diskutiert. Im Seminar wollen wir uns mit alten und neuen Organisationsformen vertraut machen und deren Erklärungspotential vergleichend diskutieren. Welche Aspekte des Organisierens werden besonders hervorgehoben, welche vernachlässigt? Wie lässt sich der Aufstieg dieser neuen Formen erklären und indizieren sie das Ende von archetypischen Organisationen?
Darüber hinaus wollen wir insbesondere der Frage nachgehen, welche gesellschaftlichen Effekte der Wandel von Organisationsformen potenziell birgt. Wie verändern sich im Zuge dieses Wandels etwa individuelle Karrieren, Zuständigkeiten im operativen Geschäft oder Legitimationspraktiken?
Sprache Deutsch
Abschlussform / Credits Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Credits
Kontakt desiree.waibel@unilu.ch
Literatur Arnold, Nadine/Hasse, Raimund/Mormann, Hannah (2021): Organisationsgesellschaft neu gedacht: Vom Archetyp zu neuen Formen der Organisation. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.