| Termin/e |
Mo, 19.02.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 26.02.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 04.03.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 11.03.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 18.03.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 25.03.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 08.04.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 15.04.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 22.04.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 29.04.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 06.05.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 13.05.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 Mo, 27.05.2024, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B54 |
| Inhalt |
Für den modernen Kapitalismus ist die Kultur zu einer der wichtigsten Profitquelle geworden. In heutigen Wirtschaftspraktiken wird durch Kunst, den Handel mit Antiquitäten, die Luxusindustrie und Mode sowie den Tourismus erheblicher Mehrwert generiert. Was aus der Perspektive einer industriellen Güterproduktion nur geringfügig erscheinen mag, ist heute ein bedeutender Bestandteil des Bruttoinlandsprodukts von Ländern wie der Schweiz. Den genannten Sphären ist gemeinsam, dass eine «Anreicherung» von Dingen erfolgt und vor allem Dinge für «Reiche» geschaffen werden.
Im Forschungsseminar wollen wir uns diesem Phänomen der Bereicherungsökonomie widmen, also die entsprechenden Praktiken kennenlernen und mit anderen Formen des Wirtschaftens vergleichen. Dies geschieht jedoch nicht ausschliesslich auf theoretischer Ebene, sondern vor allem anhand empirischer Feldforschung zum Thema. Das Seminar beginnt mit der Lektüre des Buchs Bereicherung, geht dann zur Formulierung eigener Forschungsfragen und der Entwicklung von Methoden über, um schliesslich konkrete Forschungsprojekten durchzuführen.
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