| Dozent/in |
Dr. Susanne Schmetkamp |
| Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
| Code |
FS261458 |
| Semester |
Frühjahrssemester 2026 |
| Durchführender Fachbereich |
Philosophie |
| Studienstufe |
Bachelor
Master |
| Termin/e |
Mo, 23.02.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 02.03.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 09.03.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 16.03.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 23.03.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 30.03.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 13.04.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 20.04.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 27.04.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 04.05.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 11.05.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 Mo, 18.05.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, HS 2 |
| Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
| Turnus |
Wöchentlich |
| Inhalt |
Soziolog:innen, Philosoph:innen und Essayist:innen haben unlängst eine “Zeit der Verluste” ausgerufen, die auch unsere westlichen Gesellschaften stärker als zuvor zu prägen scheint. Pandemien, Klimawandel, Kriege und deren Folgen sind einige der Gründe einer neuen Aufmerksamkeit auf das Thema. Das Gefühl, das mit vor allem als existenziell einschneidend empfundenen Verlusten einhergeht (durch Tod, aber auch bei Trennung, Heimatverlust, Werteverlust), ist Trauer. Was ist das für ein Gefühl, das jede und jeden irgendwann einmal im Leben betrifft? Ist es überhaupt eines? Auf was richtet es sich genau? Wie können wir mit Trauer umgehen und hat sie einen Sinn? Wie können wir uns den Schmerz der Trauer erklären? In diesem Seminar wollen wir uns anschauen, was die Philosophie (v.a. die zeitgenössische, aber auch antike, existenzialistische u.a.) zu diesen Fragen zu sagen hat. Dabei werden auch damit zusammenhängende Themen wie Gefühle, Liebe, Empathie, Identität, Erkenntnis und Literatur behandelt. |
| Lernziele |
Das Ziel dieses Seminars besteht in der vielfältigen philosophischen Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlich, philosophiegeschichtlich und politisch relevanten Themas der Trauer. Die Studierenden erlernen dabei auch, was und wie etwas zu einem philosophischen Thema werden kann (und wie manchmal nicht) und welche gesellschaftlichen Entwicklungen dazu beitragen. Dabei stehen kritische Lektüre historischer wie zeitgenössischer Texte, respektvolles Diskutieren und sorgfältiges Argumentieren im Zentrum. Die Teilnehmenden üben das Präsentieren sowie eigenes philosophisches Denken in Essayform. |
| Voraussetzungen |
Besuch von mindestens einem Proseminar in Philosophie mit abgeschlossener (benoteter) schriftlicher Seminararbeit. (Ausnahme: Freie Studienleistungen) |
| Sprache |
Deutsch |
| Begrenzung |
Bei hoher Anmeldezahl haben Philosophiestudierende Vorrang. |
| Anmeldung |
***Wichtig*** Um Credits zu erwerben ist die Anmeldung zur Lehrveranstaltung über das UniPortal zwingend erforderlich. Die Anmeldung ist ab zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach Beginn des Semesters möglich. An- und Abmeldungen sind nach diesem Zeitraum nicht mehr möglich. Die genauen Anmeldedaten finden Sie hier: www.unilu.ch/ksf/semesterdaten |
| Leistungsnachweis |
Information für Bachelor- und Masterstudierende Theologie:
- Die Leistung "Aktive Teilnahme (Referat oder Essay)" wird mit 3 Cr angerechnet.
- Seminararbeit: in Absprache mit der Dozentin möglich. Die Arbeit wird mit 3 Cr zusätzlich angerechnet. Zum formalen Vorgehen zur Leistungsbestätigung kontaktieren Sie bitte die Studienleitung Theologie (studienleitung-tf@unilu.ch). |
| Abschlussform / Credits |
Aktive Teilnahme (Referat oder Essay) / 4 Credits
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| Hörer-/innen |
Nach Vereinbarung |
| Kontakt |
susanne.schmetkamp@icloud.com / susanne.schmetkamp@doz.unilu.ch (ab 01.02.2026) |