| Termin/e |
Mi, 18.02.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, E.508 Mi, 25.02.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 04.03.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 11.03.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 18.03.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 25.03.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 01.04.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 15.04.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 22.04.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 29.04.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 06.05.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 13.05.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 20.05.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) Mi, 27.05.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 6 (Terminierung 1) |
| Inhalt |
Ökologisches Denken bedeutet nicht nur, sich über die Rolle von Menschen zur ihrer nicht-menschlichen Umwelt und über die Art der Beziehungen in dieser Umwelt zu verständigen. Es stellt sich immer auch die Frage, was es für das Denken selbst heisst, Teil einer Umwelt zu sein und sich entlang/jenseits der Grenzen zwischen Menschlichem und sogenannt Natürlichem zu bewegen. Ein Perspektivenwechsel: Ökologisches Denken wäre dann kein klassisches Denken „von“ oder „über“ etwas, sondern ein Denken „inmitten“, „mit“ etwas, aus einer „Befindlichkeit“ (Heidegger) in einer Umwelt heraus.
So fragt die ökologisch-feministische Wissenshistorikerin Donna Haraway: „Was passiert, wenn menschlicher Exzeptionalismus […], diese vertraute Spielweise westlicher Philosophie, undenkbar wird“ und Denken grundsätzlich mit anderem stattfindet? Der Kulturwissenschaftler und Philosoph Gernot Böhme wiederum spricht von einem ökologischen „Kommunikationszusammenhang“, den es für das abendländische Denken (wieder) zu entdecken gebe.
Im Seminar erarbeiten wir uns ausgehend von biologischen Ansätzen die Begriffe Umwelt und Ökologie und beschäftigen uns dann mit Beiträgen von modernen und postmodernen Autor:innen, wie den oben genannten, aber auch von Bruno Latour, Gilles Deleuze und Félix Guattari, Jean-François Lyotard, Deborah Danowski und Eduardo Viveiros de Castro und anderen – um zu erforschen: Wann kann Denken selbst als ökologisch gelten? Und was könnte sich am Umgang mit der Umwelt damit ändern?
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