| Dozent/in |
Prof. Dr. Mariusz Kalczewiak |
| Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
| Code |
FS261583 |
| Semester |
Frühjahrssemester 2026 |
| Durchführender Fachbereich |
Judaistik |
| Studienstufe |
Bachelor
Master |
| Termin/e |
Mi, 25.02.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 3.B47 Mi, 11.03.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 3.B47 Mi, 22.04.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 3.B47 Mi, 29.04.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 3.B47 |
| Weitere Daten |
Der Termin der Exkursion für den Sommer wird gemeinsam mit den Studierenden bei der ersten Sitzung bestimmt. |
| Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
| Turnus |
Kein Turnus |
| Inhalt |
Exkursionsseminar: Studienreise Krakau und Auschwitz
Wir reisen gemeinsam in die südpolnische Metropole Krakau und erkunden ihre vielfältige jüdische Geschichte – vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte des Holocaust in Polen sowie auf museologischen Zugängen zur jüdischen Geschichte und zur Geschichte von Gewalt.
Dieses interdisziplinäre Exkursionsseminar verbindet historischen Hintergrund zur jüdischen Geschichte Mittelosteuropas mit praxisnahen Einblicken in die Museologie und Gedenkstättenarbeit. Es bietet den Studierenden einen Zugang zur multiethnischen und multireligiösen Geschichte der südpolnischen Region Galizien, zur Geschichte des Holocaust sowie zu kritischen museumspädagogischen Ansätzen im Umgang mit gewaltsamer Vergangenheit. Im Seminar lernen die Studierenden, wie Museen und Erinnerungsorte komplexe Erinnerungskulturen mitgestalten und gesellschaftliche Debatten über Vielfalt, Gewalt und Erinnerung prägen.
Nach einer theoretischen Vorbereitung in Luzern (vier Sitzungen zur Geschichte der Juden in Krakau sowie zur Geschichte des Massenmords an den Juden im Zweiten Weltkrieg) folgt eine fünftägige Exkursion nach Krakau und Auschwitz-Birkenau. Dort werden museumspädagogische Ansätze direkt vor Ort kennengelernt und erprobt – etwa im Galicia Jewish Museum, im Museum Schindlers Fabrik, im ehemaligen jüdischen Viertel Kazimierz sowie in Workshops mit Mitarbeitenden der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Ein Lern- und Erfahrungstagebuch vertieft die persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik des Lehrprojekts.
Das Seminar bietet einen einzigartigen Einblick in die polnische und jüdische Erinnerungskultur in ihrem gesamteuropäischen Kontext und ist besonders für Studierende der Geschichte, Judaistik, Theologie und Kulturwissenschaften geeignet. Studierende anderer Fächer sind selbstverständlich ebenfalls herzlich willkommen.
Der Termin der Exkursion wird gemeinsam festgelegt (Ende Mai, Juni oder Juli). Es werden keine Vorkenntnisse zur polnischen oder jüdischen Geschichte erwartet.
Die Kosten der Exkursion betragen ca. 600 CHF pro Person.
Termin: 8-13 Juni 2026 |
| Lernziele |
Studierende kennen die multiethnische Geschichte Galiziens; Studierende orientieren sich in museumspädagogischen Methoden |
| Voraussetzungen |
Für Bachelorstudierende Theologie: "Einführung in die Judaistik" oder Besuch einer Vorlesung oder eines Proseminars des Fachbereichs Judaistik |
| Sprache |
Deutsch |
| Leistungsnachweis |
- TF: Bestätigte Teilnahme (2 Cr) (= Bestätigte Teilnahme)
- TF: Bestätigte Teilnahme mit Referat oder Essay (3 Cr) (= Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung)
- TF: Benotete schriftliche Arbeit (4 Cr)
- KSF: Aktive Teilnahme (Referat) (4 Cr)*
* Verpflichtend und vorbehalten für Anrechnung in KSF-Modulen. Gilt nicht für RWP-Studierende. |
| Abschlussform / Credits |
TF: Bestätigte Teilnahme / 2 Credits
TF: Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung / 3 Credits
TF: Benotete schriftliche Arbeit / 4 Credits
KSF: Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Credits
kein Abschluss / 0 Credits
Entscheidung im April / 0 Credits
Aktive Teilnahme (Promotion) / 0 Credits
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| Hinweise |
Die Teilnahme an der 1. Sitzung oder eine verbindliche Absprache mit dem Dozenten in der 1. Semesterwoche per E-Mail ist verpflichtend.
Für KSF-Studierende ist die Teilnahme vor Ort im Präsenzmodus verpflichtend. |
| Hörer-/innen |
Ja |
| Kontakt |
mariusz.kalczewiak@unilu.ch |