| Beginn der Lehrveranstaltung am 23. Februar 2026 |
Die erste Situng findet am 23. Februar 2026 statt. |
| Dozent/in |
Dr. phil. Kris Decker |
| Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
| Code |
FS261601 |
| Semester |
Frühjahrssemester 2026 |
| Durchführender Fachbereich |
Wissenschaftsforschung |
| Studienstufe |
Bachelor
Master |
| Termin/e |
Mo, 23.02.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B01 Mo, 02.03.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 09.03.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 16.03.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 23.03.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 30.03.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 13.04.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 20.04.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 27.04.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 04.05.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 11.05.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 Mo, 18.05.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B01 |
| Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
| Turnus |
Wöchentlich |
| Inhalt |
(Haraway 1988, 2001, 2016) – kulturwissenschaftlich betrachtet sind die Arbeiten der Wissenschaftsbeobachterin, feministischen Biologin und Standpunkttheoretikerin Kanon geworden. Die Rezeption hat sich eingespielt, Texte und Konzepte haben ein Eigenleben entwickelt, das vielleicht genauso oft in Anrufung wie in Auslegung besteht.
Zu welchen akademischen und lebensweltlichen Fragen kann Haraways Nachdenken heute bewegen, in einer technologisch aufgeregten und klimatisch heissen Gegenwart? Wie können wir uns nicht nur den viel zitierten Texten (darunter A Cyborg Manifesto und Situated Knowledges), sondern auch den weniger bekannten Überlegungen Haraways in Form von close readings und einer kollektiven Auslegepraxis annähern? Was passiert, wenn wir die Texte in den Turbulenzen ihres Entstehens situieren? Und wie lassen sich Konzepte wie „partial perspective“, „Chthulucene“, „kinnovation“, „cyborg“, „string figures“, „teddy bear patriarchy“ – und andere, die erst noch zu sammeln sind – für das eigene Arbeiten und Forschen aneignen?
Diesen Fragen spürt das Seminar nach, durch die Beschäftigung mit Texten von Haraway, Interviews mit Haraway, Filmen über Haraway und anderem Material, mit dem wir einen Prozess des Interpretierens und Verweltlichens beginnen, der – wer weiss das schon – disziplinäre Begrenzungen zurücklässt und auch die handelsübliche Aufspaltung von theoretischem und alltagsaffinem Denken pulverisieren könnte.
Das Seminar ist im Major und Minor Wissenschaftsforschung auch als Masterseminar anrechenbar. |
| Schlagworte |
Gender/Diversity |
| Sprache |
Deutsch |
| Abschlussform / Credits |
Aktive Teilnahme / 4 Credits
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| Hinweise |
Nach Rücksprache mit der dozierenden Person anrechenbar als Masterseminar.
Das Seminar zählt für den Bereich Konzepte. |
| Hörer-/innen |
Nein |
| Kontakt |
kris.decker@unilu.ch |
| Literatur |
Zur Einstimmung:
Haraway, D. (2016). Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene. Durham.
Haraway, D. (2000). How Like A Leaf: An Interview with Thyrza Nichols Goodeve. New York.
Haraway, D. (1997). Modest_Witness@Second_Millennium. FemaleMan©_Meets_OncoMouseTM: Feminism and Technoscience.
Haraway, D. (1988). Situated Knowledges: The Science Question in Feminism and the Privilege of Partial Perspective. Feminist Studies 14(3): 575–599.
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