Konzeptionen von Recht und Gerechtigkeit.
Rechtsphilosophische und rechtstheologische Begründungen der Menschenrechte
Dozent/in |
Prof. Dr. Adrian Loretan |
Veranstaltungsart |
Hauptvorlesung |
Code |
HS101178 |
Semester |
Herbstsemester 2010 |
Durchführender Fachbereich |
Theologie |
Studienstufe |
Bachelor |
Termin/e |
wöchentlich (Mo), ab 20.09.2010, 13:00 - 15:00 Uhr, Pfistergasse HS 2 |
Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
Inhalt |
Ist Recht eine Funktion der Freiheit oder der Wahrheit? Die Frage nach dem Rechtsbegriff ist kein Luxus, sondern zentral für das Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft: „Noch suchen die Juristen eine Definition zu ihrem Begriffe vom Recht.“ (Kant)
Die Gerechtigkeitsfrage wird häufig von der Frage „Was ist Recht?“ getrennt und bleibt unbeantwortet. In der Vorlesung sollen deshalb auch folgende Fragen gestellt werden: Ist geltendes Recht richtig? Was ist „richtig“? Warum gilt Recht (Legitimation)? Was sind die Leistungen des Rechts? Ist Willkür eine Alternative? |
Voraussetzungen |
Für Bachelor Theologie: Einleitungsvorlesung Kirchenrecht/Staatskirchenrecht |
Abschlussform / Credits |
Unbenotete mündliche Prüfung / 3 Credits
Bestätigte Teilnahme mit Evaluation / 2 Credits
Benotete mündliche Prüfung / 4 Credits
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Hörer-/innen |
Ja |
Literatur |
Paul Richli (Hg.) Wo bleibt die Gerechtigkeit? Antworten aus Theologie, Philosophie und Rechtswissenschaft, Zürich 2005. Kurt Seelmann (Hg), Texte zur Rechtsphilosophie Von der Antike bis ins 19. Jh. Basel 2000. Norbert Hoerster (Hg.) Klassische Texte der Staatsphilosophie, 2001 (11. Aufl.). Christoph Horn u.a. Philosophie der Gerechtigkeit, Texte von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt a.M. 2002. Jürgen Habermas, Faktizität und Geltung, Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaats, Frankfurt 1998. Wolfgang Huber, Gerechtigkeit und Recht, 1996. Gerhard Rau, Das Recht der Kirche, Zur Theorie des Kirchenrechts, Güterloh 1997. |
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