| Dozent/in |
Prof. Dr. iur. Roland Norer |
| Veranstaltungsart |
Seminar |
| Code |
HS171500 |
| Semester |
Herbstsemester 2017 |
| Durchführender Fachbereich |
Seminare |
| Studienstufe |
Bachelor |
| Weitere Daten |
Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 11. Mai 2017, 12.15 - 14.00 Uhr, Raum 3.B48 |
| Inhalt |
Die Frage nach der Rolle des Rechts bei der möglichst nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen stellt sich heute dringlicher denn je. Entscheidende Zukunftsfragen wie Nahrungsmittelproduktion oder Wasser- und Energieversorgung fokussieren weltweit auf die Art, wie wir die natürlichen Ressourcen nutzen, gerade auch angesichts von Klimaerwärmung und wachsendem Flächenverbrauch. Ein Recht der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen (RNR) knüpft insbesondere an den Ressourcen Kulturland, Wald, Wasser und Naturraum an und bemüht sich dabei um den Ausgleich ökonomischer und ökologischer Interessen. Zahlreiche Rechtsvorschriften beschäftigen sich mit der Frage, welche Ressource wo, wie und von wem in welcher Intensität genutzt werden darf. Das Spektrum reicht von landwirtschaftlichen Produktionsvorschriften wie Tierschutz oder Betriebsmitteleinsatz, Rodungsbewilligungen, Wasserkonzessionen, Kulturlanderhalt und Bestandesregulierungen beim Wild bis hin zu geschützten Arten (Rote Listen), Natur- und Wasserschutzgebieten, Gewässerräumen, Jagdbanngebieten oder Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitszielen. Naturgemäss sind Rechtsmaterien aus den Bereichen Agrarrecht, Raumplanungsrecht, Waldrecht, Wasserrecht, Naturschutzrecht oder Energierecht angesprochen. Wann ist eine Nutzung überhaupt nachhaltig? Wo wollen Politik und Gesellschaft welche Art von Nutzungen? Welcher Rechtsinstrumente bedient man sich dabei? Wie lässt sich ein kohärentes Gesamtsystem erarbeiten? Wir wollen also einen Blick in einen hochaktuellen Rechtsbereich werfen, in dem noch viele Antworten zu geben sein werden. Eine Exkursion unter fachkundiger Leitung zur Wildruhezone im Bereich Brunni rundet das Seminar ab. |
| Lernziele |
Die Teilnehmenden sollen aktuelle Fragen aus unterschiedlichen öffentlich-rechtlichen Regelungsbereichen aufbereiten und Systeme und Zusammenhänge diskutieren. Lernziele sind also die Auseinandersetzung mit einer bestimmten verwaltungsrechtlichen Materie und darauf aufbauend Erkenntnis, Vergleich und Bewertung unterschiedlicher Regelungssystematiken. |
| Voraussetzungen |
Formale Zulassungsvoraussetzungen: Bestandene Erstjahresarbeit und bestandenes Proseminar
Staatsrecht I und II; Allgemeines Verwaltungsrecht |
| Sprache |
Deutsch |
| Begrenzung |
Ja |
| Anmeldung |
Ja, ist bereits erfolgt. |
| Abschlussform / Credits |
Benotete schriftliche Arbeit und Referat / 6 Credits
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| Hinweise |
Durchführung: 16. - 18. November 2017 in Engelberg (OW)
Kosten ca. CHF 200 (je nach Standard). |
| Hörer-/innen |
Nein |
| Kontakt |
Allgemeine Informationen: seminar-rf@unilu.ch
roland.norer@unilu.ch |
| Material |
Bei der Inputveranstaltung werden Materialien sowie eine Literaturliste zur Verfügung gestellt. |
| Literatur |
Wird bei der Inputveranstaltung zur Verfügung gestellt.
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