Dozent/in |
Prof. Dr. Giovanni Ventimiglia |
Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
Code |
HS181549 |
Semester |
Herbstsemester 2018 |
Durchführender Fachbereich |
Theologie |
Studienstufe |
Bachelor
Master |
Weitere Daten |
Konferenz-Schaltungen mit verpflichtender Teilnahme an mindestens 12 Sitzungen, Di., 10:15-12:00 Uhr. |
Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
Inhalt |
Es wird viel – und zurecht – über Frauen, deren Rechte und Feminismus geredet. Aber was für ein Feminismus? Derjenige der Gleichheit, derjenige der Differenz oder derjenige der Indifferenz (Cyborg-Feminismus)? Es gibt nicht wenige Unterschiede zwischen diesen verschiedenen Typen von Feminismus. So mag wohl das feministische Bewusstsein sehr verbreitet sein, weniger verbreitet ist jedoch die Kenntnis dieses reichen und komplexen Phänomens und dessen Geschichte, und dies bis zu dem Punkt, dass heutzutage feministiche Thesen verteidigt werden, von denen der Feminismus schon längst Abschied genommen hat.
Das Seminar zielt darauf ab, die Geschichte des Feminismus zurückzuverfolgen:
a) die Phase der Gleichheit oder die erste feministische Welle (von der Französischen Revolution bis 1920);
b) die Übergangsphase (von den zwanziger bis sechziger Jahren);
c) die zweite feministische Welle oder der radikale Feminismus (von den sechziger bis achtziger Jahren);
d) der Feminismus der Differenz und jener der Indifferenz (Cyborg-Feminismus) (ab den achtziger Jahren).
Einige große Klassiker des feministischen Denkens werden berücksichtigt, wie etwa Mary Wollstonecraft, Harriet Taylor Mill, John Stuart Mill, Virginia Woolf, Simone de Beauvoir, Betty Friedan, Juliet Mitchell, Luce Irigaray, Julia Kristeva, Monique Wittig, Shulamith Firestone, Carla Lanzi, Adriana Cavarero, Luisa Muraro, Judith Butler, Donna J. Haraway, Rosanne Allucquère Stein, Anne Balsamo, Rosi Braidotti, Carol Gilligan.
Das Seminar wird auch kurz die Männerbewegungen und deren Entwicklungen nach dem Aufkommen des Feminismus untersuchen (z.B. Herb Goldberg, Warren Farrell, Sam Keen, Robert Bly, Harvey Mansfield, Raewyn Connell).
Gegen Ende der Lehrveranstaltung wird Prof. Monika Jakobs einen Beitrag zum Thema „Feminismus und Gender in der Theologie“ präsentieren.
Nach einer allgemeinen Einführung in die verschiedenen Phasen und Hauptthemen des Feminismus werden die Studierenden eingeladen, jeweils eines der klassischen Werke der Frauenbewegungen zu präsentieren.
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Sprache |
Deutsch |
Prüfung |
Bestätigte Teilnahme (2 Cr)
Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung Referat (3 Cr)
Benotete schriftliche Arbeit (4 Cr) |
Abschlussform / Credits |
Benotete schriftliche Arbeit / 4 Credits
Bestätigte Teilnahme / 2 Credits
Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung / 3 Credits
Benotetes Referat / 4 Credits
siehe "Prüfung" / 0 Credits
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Hinweise |
- Modus der Durchführung: Konferenz-Schaltungen (wöchentlich).
- Voraussetzung für Fernstudierende besteht darin, sich das Werk, in Bezug auf welches ein Referat gehalten wird, selbst zu besorgen.
- Die online Teilnahme an der Veranstaltung in der 1. Woche ist verpflichtend.
- Pflichtinhalte gem. SPO 2013: Philosophie: Philosophiegeschichte; Anthropologie; Praktische Philosophie/Ethik.
- Lehrveranstaltung im Rahmen der Gender Studies. |
Hörer-/innen |
Nein |
Kontakt |
giovanni.ventimiglia@unilu.ch |
Literatur |
Identità e differenza di genere fra Platone e Aristotele. Atti del Convegno internazionale Oltre l'individualismo. Relazioni e relazionalità per ripensare l'identità, Pontificia Università Urbaniana, Roma 9-11 marzo 2016, in L. Congiunti - A. Ndreca - G. Formica (a cura di), Oltre l'individualismo. Relazioni e relazionalità per ripensare l'identità, Urbaniana University Press, Città del Vaticano 2017, 295–308. Donna, uomo, cyborg?, in L. Palazzani (a cura di), La bioetica e la differenza di genere, Studium, Roma 2007, 267-297. Problemi di identità maschile, "Teoria", 26 (2006), 1 (Terza serie I/1), 153–174. Weitere bibliographische Angaben werden am Anfang des Seminars gegeben. |