Probleme des Klima-, Energie- und Umweltrechts
| Dozent/in |
Dr. iur. Markus Schreiber |
| Veranstaltungsart |
Seminar |
| Code |
HS191238 |
| Semester |
Herbstsemester 2019 |
| Durchführender Fachbereich |
Öffentliches Recht |
| Studienstufe |
Bachelor |
| Weitere Daten |
Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 23. Mai 2019, 12.15 - 14.00 Uhr im Raum HS 12 |
| Inhalt |
Der Klimawandel stellt unsere Gesellschaft vor grosse Herausforderungen. Die Schweiz beteiligt sich an den internationalen Bestrebungen, den Ausstoss klimaschädlicher Emissionen zu reduzieren. Einer der Kernbestandteile der Schweizer Bemühungen ist die Energiestrategie 2050. Diese hat zum Ziel, den durchschnittlichen Energieverbrauch gegenüber dem Jahr 2000 bis zum Jahr 2035 um 43 Prozent zu senken und die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen. Das Energierecht gewinnt angesichts dessen zunehmend an Bedeutung. Das totalrevidierte Energiegesetz ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten und wirft daher viele noch ungeklärte Rechtsfragen auf.
Neben den Zielen der Energiestrategie sind aber noch vielfältige weitere Aspekte zu berücksichtigen, wie eine möglichst sichere Energieversorgung. Darüber hinaus kollidieren Vorhaben der Energiestrategie teilweise mit anderen Belangen wie dem Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz, etwa wenn Wasserkraftwerke ausgebaut oder Stromleitungen errichtet werden sollen.
Das Seminar behandelt vor diesem Hintergrund aktuelle Rechtsprobleme des Klima-, Energie- und Umweltrechts. Insbesondere sollen Fragestellungen an den Schnittstellen zwischen diesen drei Bereichen erörtert werden. Zusätzlich gewährt eine Exkursion zum im Bau befindlichen Heizwerk Engelberg Einblicke in die Energieversorgung. |
| Lernziele |
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen lernen, ihre allgemeinen öffentlich-rechtlichen Kenntnisse auf hochaktuelle Spezialprobleme des Klima-, Energie- und Umweltrechts anzuwenden und dabei Einblicke in diese spannenden Rechtsgebiete erhalten. |
| Voraussetzungen |
Formale Zulassungsvoraussetzungen: Bestandene Erstjahresarbeit und bestandenes Proseminar
Inhaltliche Kenntnisse: Öffentliches Recht (Bundesstaatsrecht, Grundrechte, Völkerrecht); Kenntnisse im allgemeinen Verwaltungsrecht. Vorkenntnisse in den behandelten Spezialgebieten sind dagegen nicht erforderlich. |
| Sprache |
Deutsch |
| Begrenzung |
Ja |
| Anmeldung |
Via UniPortal vom 04. bis 22. April 2019. Die bei Fristablauf registrierte Anmeldung ist verbindlich.
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| Abschlussform / Credits |
Benotete schriftliche Arbeit und Referat (StuPO 2016) / 4 Credits (für Modul Seminar)
Benotete schriftliche Arbeit und Referat (StuPO 2011) / 6 Credits (für Modul Seminar)
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| Hinweise |
Durchführung: 14.-16. November 2019 in Engelberg, OW (St. Josefshaus) |
| Hörer-/innen |
Nein |
| Kontakt |
Allgemeine Informationen: seminar-rf@unilu.ch
Inhaltliche Fragen: markus.schreiber@unilu.ch
Administartion: isabel.keiser@unilu.ch |
| Material |
Wird bei der Inputveranstaltung zur Verfügung gestellt. |
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