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Der Holocaust in Erinnerung und Alltag


Dozent/in Dr. phil. Demian Berger
Veranstaltungsart Hauptseminar
Code HS201268
Semester Herbstsemester 2020
Durchführender Fachbereich Kulturwissenschaften
Studienstufe Bachelor Master Doktorat
Termin/e wöchentlich (Mi), ab 16.09.2020, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 12
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Turnus wöchentlich
Inhalt Am 27. Januar 1945, vor 75 Jahren, wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Dieser Tag markiert das Ende des systematisch geplanten und hocheffizient durchgeführten Mords an etwa sechs Millionen europäischen Juden. Im Seminar nehmen wir einerseits eine historische Perspektive ein und fragen, wie sich der Holocaust im konkreten Alltag der Gesellschaften in den kriegführenden Ländern manifestierte und wie er sich im wachsenden alltäglichen und durch das NS-Regime propagierten Antisemitismus vorbereitete. Gefragt werden soll auch, welche Rolle die Schweiz als nicht-kriegführende Nation dabei spielte. Zum anderen liegt ein kulturwissenschaftlicher Schwerpunkt auf den gegenwärtigen unterschiedlichsten Praktiken kultureller Erinnerung, oder, mit Jan Assmann gesprochen, der Bildung eines kulturellen Gedächtnisses in Bezug auf den Holocaust: Welche Implikationen haben bestimmte Erinnerungspraktiken, welche Medien (Bilder, Texte, Skulpturen etc.) sind involviert, was ist ihre Rolle und Funktion hinsichtlich kollektiver Identitäten – und: (wie) lassen sich ›richtige‹ von ›falschen‹ Erinnerungsweisen unterscheiden?
E-Learning Zoom: "https://unilu.zoom.us/j/92032242363?pwd=udkwswvmbhq3qkfoqxn3muhzaxbodz09"
Meeting-ID: 920 3224 2363
Kenncode: 274011 https://lms.uzh.ch/url/repositoryentry/16817848497
Sprache Deutsch
Abschlussform / Credits Aktive Teilnahme / 4 Credits
Hörer-/innen Nein
Kontakt demian.berger@unilu.ch
Material Olat