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Digitalisierung und Ungleichheit: Wie Instagram, Uber & Co. Ungleichheiten produzieren


Dozent/in Philippe Saner, MA
Veranstaltungsart Proseminar
Code HS201381
Semester Herbstsemester 2020
Durchführender Fachbereich Soziologie
Studienstufe Bachelor
Termin/e Di, 15.09.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 22.09.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 29.09.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 5
Di, 06.10.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 13.10.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 20.10.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 27.10.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 03.11.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 9
Di, 10.11.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 17.11.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 24.11.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 01.12.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Di, 15.12.2020, 16:15 - 18:00 Uhr, HS 3
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Inhalt In diesem Proseminar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie die Digitalisierung Ungleichheiten produziert. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass das Internet alle Menschen gleichmacht, untersuchen wir verschiedene Phänomene, in denen das Zusammenspiel von digitalen Technologien und Gesellschaft neue Ungleichheiten herstellt bzw. bestehende Ungleichheiten reproduziert.
Wieso erhalten manche Posts auf sozialen Netzwerken viel mehr Likes als andere? Wie schaffen es manche User zu globaler Aufmerksamkeit, die meisten aber nicht? Wie steht es um die Arbeits- und Lebensbedingungen jener Menschen, die uns in ihren privaten Fahrzeugen transportieren oder abends das Essen heimliefern? Und weshalb ist eigentlich das Buch bei Amazon günstiger als in der Buchhandlung um die Ecke?
Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Proseminar nach. Es bietet einen Einstieg in soziologische Konzepte von Ungleichheit unter Rückgriff auf unterschiedliche theoretische Ansätze. Diese beziehen wir auf aktuelle Phänomene wie Social Media, digitale Plattformen oder die Gig Economy.
Voraussetzungen Studierende im Erst- und Zweitsemester des BA-Studiums.
Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte notwendig.
Sprache Deutsch
Begrenzung Das Seminar ist auf 20 Studierende beschränkt. Erst- und Zweitsemester des BA-Studiums erhalten Vorrang. Studierende höherer Fachsemester können nur an der Veranstaltung teilnehmen, wenn noch Restplätze verfügbar sind. Eine Anmeldung im UniPortal ist keine Garantie für die Teilnahme. Übersteigt die Anzahl der Anmeldungen die Zahl der verfügbaren Seminarplätze, werden die Seminarplätze unter den angemeldeten und in der ersten Sitzung anwesenden Studierenden verlost.
Anmeldung Warteliste: Wenn eine Anmeldung zur Veranstaltung nicht mehr möglich ist, können sich Studierende des ersten und zweiten Fachsemesters in eine Warteliste eintragen. Bitte schreiben Sie zu diesem Zweck eine E-Mail an sozsem@unilu.ch.
Abschlussform / Credits Aktive Teilnahme (Referat oder Protokolle) / 4 Credits
Hörer-/innen Nein
Kontakt philippe.saner@unilu.ch
Material Texte werden über OLAT zugänglich gemacht.
Anzahl Anmeldungen 23 von maximal 1
Literatur Reichert, Ramón (2017): Branded Selves. Inszenierung von Reichtum und Prestige auf Instagram, in: VIS-A-VIS Medien.Kunst.Bildung Lebenswirklichkeiten und kreative Potentiale der Digital Natives. Berlin: De Gruyter, S. 85–104.

Alex Rosenblat (2018): Uberland: How Algorithms Are Rewriting the Rules of Work. Oakland: University of California Press.

Colin Crouch (2019): Gig Economy. Prekäre Arbeit im Zeitalter von Uber, Minijobs & Co. Berlin: Suhrkamp

Virginia Eubanks (2018): Automated Inequality. How High-Tech Tools Profile, Police, and Punish the Poor. New York: St. Martin's Press.