Alternativen vor „Friday for Future“. Von der Lebensreform zu den ökologischen Bewegungen der 1970er Jahre
| Dozent/in |
Prof. Dr. Patrick Kury |
| Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
| Code |
HS201465 |
| Semester |
Herbstsemester 2020 |
| Durchführender Fachbereich |
Geschichte |
| Studienstufe |
Bachelor
Master |
| Termin/e |
wöchentlich (Di), ab 15.09.2020, 10:15 - 12:00 Uhr, HS 14 |
| Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
| Turnus |
wöchentlich |
| Inhalt |
„Alternative“ Lebensformen sind bei allem Respekt vor „Friday for Future“ keine Errungenschaft der Gegenwart. Bereits in den späten 1960er und 1970er Jahre erreichte die Kritik am Wirtschaftswachstum einen Höhepunkt und es formierten sich neue Bewegungen, die ökologische Anliegen zum Kern ihres gesellschaftlichen und politischen Handelns rückten. Schon seit der vorletzten Jahrhundertwende suchten Zeitgenossen mittels Naturheilkunde, Naturschutz, Nacktkultur, Ausdruckstanz, Vegetarismus, Siedlungsreformen oder Reformpädagogik Antworten auf die „Defizite der Moderne“ und entwickelten dabei unterschiedliche reformerische Gesellschafts- und Lebensentwürfe. Das Seminar bietet einen Überblick über ausgewählte lebensreformerische Bewegungen und Ideen von 1900 bis in die 1980er Jahre. Dabei sollen völkische Wurzeln lebensreformerischer Ideen ebenso zur Sprache kommen, wie die Frage, weshalb Orte in der Schweiz wie Amden oder der Monte Verità besonders geeignet waren, Lebensreformer anzuziehen. |
| Sprache |
Deutsch |
| Begrenzung |
max. 30 Teilnehmende |
| Abschlussform / Credits |
Aktive Teilnahme / 4 Credits
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| Kontakt |
patrick.kury@unilu.ch |
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