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Wie wird Luzern zur Solddienstmetropole? Stadtgeschichte und politische Ökonomie 1480-1530


Dozent/in Prof. Dr. phil. Valentin Groebner
Veranstaltungsart Proseminar
Code HS201468
Semester Herbstsemester 2020
Durchführender Fachbereich Geschichte
Studienstufe Bachelor
Termin/e wöchentlich (Mi), ab 16.09.2020, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B01
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Turnus wöchentlich
Inhalt Luzern, schrieb am Ende des 16. Jahrhunderts ein auswärtiger Besucher, sei eine Stadt voller alleinstehender Frauen: Die Männer seien entweder im Kriegsdienst im Ausland oder auf fremden Schlachtfeldern gefallen. Das ist vermutlich stark übertrieben, enthält aber einen wahren Kern. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Vermittlung von Söldnern an Auswärtige die wichtigste und profitabelste Erwerbsquelle der Stadt. Das Solddienstgeschäft dominierte die politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen und schuf im Wortsinn die Stadt, die wir heute kennen – von den berühmten Bildern der Chronik von Diebold Schilling bis zu Lux Ritters Renaissancepalast. Das Proseminar ist der Analyse von Text- und Bildquellen des 15. und 16. Jahrhunderts und der Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitstechniken gewidmet.
Sprache Deutsch
Begrenzung max. 30 Teilnehmende
Abschlussform / Credits Aktive Teilnahme / 4 Credits
Hinweise Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Studierende der Geschichte und der Kulturwissenschaften mit Major Geschichte im BA-Studium auf Assessmentstufe.
Kontakt valentin.groebner@unilu.ch