Dozent/in |
Prof. Dr. phil. Giovanni Ventimiglia |
Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
Code |
HS211475 |
Semester |
Herbstsemester 2021 |
Durchführender Fachbereich |
Theologie |
Studienstufe |
Bachelor
Master |
Weitere Daten |
Lehrveranstaltungsbeginn: Di., 21.09.2021, 10:15 - 12:00
Die Aufschaltung der Podcasts auf OLAT erfolgt spätestens eine Woche nach der Präsenzveranstaltung. |
Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
Turnus |
Kein Turnus |
Inhalt |
Es wird viel und zurecht über Frauen, deren Rechte und Feminismus geredet. Aber was für ein Feminismus? Derjenige der Gleichheit, derjenige der Differenz oder derjenige der Indifferenz (Cyborg-Feminismus)? So mag wohl das feministische Bewusstsein sehr verbreitet sein, weniger verbreitet ist jedoch die Kenntnis dieses reichen und komplexen Phänomens und dessen Geschichte.
Das Seminar zielt darauf ab, die Geschichte des Feminismus zurückzuverfolgen:
a) die Phase der Gleichheit oder die erste feministische Welle (von der Französischen Revolution bis 1920);
b) die Übergangsphase (von den zwanziger bis sechziger Jahren);
c) die zweite feministische Welle oder der radikale Feminismus (von den sechziger bis achtziger Jahren);
d) der Feminismus der Differenz und jener der Indifferenz (Cyborg-Feminismus) (ab den achtziger Jahren).
Einige große Klassiker des feministischen Denkens werden berücksichtigt, wie etwa Mary Wollstonecraft, Harriet Taylor Mill, John Stuart Mill, Virginia Woolf, Simone de Beauvoir, Betty Friedan, Juliet Mitchell, Luce Irigaray, Julia Kristeva, Shulamith Firestone, Luisa Muraro, Judith Butler, Donna J. Haraway, Rosi Braidotti, Carol Gilligan.
Nach einer allgemeinen Einführung in die verschiedenen Phasen und Hauptthemen des Feminismus werden die Studierenden eingeladen, jeweils eines der klassischen Werke der Frauenbewegungen zu präsentieren. |
Lernziele |
Die Studierenden gewinnen im Laufe des Seminars einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Feminismus sowie eine Fülle von großen Klassikern des feministischen Denkens. Dabei werden sie den Reichtum und die Vielschichtigkeit des Feminismus anhand genauer Lektüre der Schlüsseltexte entdecken und diese in eigenen Worten wiedergeben können. Auf der theoretischen Ebenen setzen sich die Studierenden mit verschiedenen Ansätzen des Feminismus auseinander und präsentieren im Seminar ihre erworbenen Erkenntnisse. Dadurch wird sichergestellt, dass die Studierenden in der Lage sind, substantielle Fragen zum Inhalt wissenschaftlicher Texte zu stellen und Diskussionsfragen sowie Thesen zu Forschungsliteratur zu formulieren. |
Voraussetzungen |
Einführung in die Philosophie |
Sprache |
Deutsch |
Begrenzung |
Max. 24 Teilnehmende |
Prüfung |
Bestätigte Teilnahme mit Impuls-Referat (2 Cr)
Bestätigte Teilnahme mit Referat (3 Cr)
Schriftliche benotete Arbeit (4 Cr) |
Abschlussform / Credits |
siehe "Prüfung" / 0 Credits
Benotete schriftliche Arbeit / 4 Credits
Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung / 4 Credits
Bestätigte Teilnahme / 2 Credits
Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung / 3 Credits
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Hinweise |
Live-Zuschaltung zum Präsenzmodus und Podcasts (wöchentlich)
Die Live-Teilnahme an der ersten Sitzung (21.09.2021) ist verpflichtend, für die allgemeine Vorstellung des Seminars und die Planung der Sitzungen.
Grundsätzlich müssen Studierende an mind. 6 Sitzungen live dabei sein. Wenn dies nicht möglich ist, ist eine Kontaktaufnahme mit den Seminarverantwortlichen über philosophie_tf@unilu.ch erforderlich.
TF: Pflichtinhalte gem. SPO 2013: Philosophie: Anthropologie; Philosophiegeschichte; Praktische Philosophie/Ethik |
Hörer-/innen |
Nein |
Kontakt |
philosophie_tf@unilu.ch; mostafa.najafi@unilu.ch; josua.schoechli@unilu.ch |
Literatur |
Michaela Karl, Die Geschichte der Frauenbewegung, Reclam, Stuttgart, 2018. Identità e differenza di genere fra Platone e Aristotele. Atti del Convegno internazionale Oltre l'individualismo. Relazioni e relazionalità per ripensare l'identità, Pontificia Università Urbaniana, Roma 9-11 marzo 2016, in L. Congiunti A. Ndreca G. Formica (a cura di), Oltre l'individualismo. Relazioni e relazionalità per ripensare l'identità, Urbaniana University Press, Città del Vaticano 2017, 295–308.
Donna, uomo, cyborg?, in L. Palazzani (a cura di), La bioetica e la differenza di genere, Studium, Roma 2007, 267297. Problemi di identità maschile, "Teoria", 26 (2006), 1 (Terza serie I/1), 153–174. |