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Praktische Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips; am Beispiel der Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie


Dozent/in Prof. Dr. iur. Hansjörg Seiler
Veranstaltungsart Seminar
Code HS231040
Semester Herbstsemester 2023
Durchführender Fachbereich Öffentliches Recht
Studienstufe Bachelor
Termin/e Di, 16.05.2023, 16:15 - 18:00 Uhr, 4.B02 (Einführungsveranstaltung)
Fr, 03.11.2023, 09:15 - 20:00 Uhr, 4.A05
Sa, 04.11.2023, 09:15 - 17:00 Uhr, 4.A05
Inhalt Während der Covid-19-Pandemie wurden in den meisten Staaten zahlreiche Massnahmen angeordnet, die zum Teil erheblich in Grundrechte eingegriffen haben. Viele dieser Massnahmen wurden angefochten und von Gerichten beurteilt. Meistens wurden die gesetzliche Grundlage und das öffentliche Interesse bejaht, so dass das Schwergewicht der Beurteilung auf der Verhältnismässigkeit liegt.Im Seminar wird analysiert und kritisch diskutiert, wie Gerichte in unterschiedlichen Staaten die Verhältnismässigkeit verschiedener Massnahmen beurteilt haben. Mit welchen Begründungen wurde die Verhältnismässigkeit bejaht oder verneint?Die Covid-19-Massnahmen dienen dabei als Anwendungsbeispiel für die generelle Fragestellung, wie das Verhältnismässigkeitsprinzip konkretisiert und operationalisiert wird und welches dabei die Funktion der Justiz im Verhältnis zu den politischen Behörden ist.
Voraussetzungen Formale Zulassungsvoraussetzungen: Bestandene Erstjahresarbeit und bestandenes Proseminar
Sprache Deutsch
Begrenzung Ja
Anmeldung Via UniPortal vom 6. bis 20. April 2023. Die bei Fristablauf registrierte Anmeldung ist verbindlich.
Abschlussform / Credits Benotete schriftliche Arbeit und Referat / 4 Credits
Hinweise Die Seminararbeiten und Referate können auch auf Französisch verfasst werden. Die zu analysierenden Urteile sind teilweise Französisch.
Hörer-/innen Nein
Kontakt Allgemeine Informationen: seminar-rf@unilu.ch
hansjoerg.seiler@unilu.ch
Anzahl Anmeldungen 14 von maximal 14