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Fernmodus Mann, Frau, Cyborg: Geschichte der feministischen Philosophie


Dozent/in Prof. Dr. phil. Giovanni Ventimiglia
Veranstaltungsart Hauptseminar
Code HS231346
Semester Herbstsemester 2023
Durchführender Fachbereich Theologie
Studienstufe Bachelor Master
Weitere Daten Zusätzliche Austauschmöglichkeit via Zoom: Drei Termine (jeweils am Mittwoch 10.00-11.00 Uhr) werden zum Vorlesungsbeginn auf OLAT bekanntgegeben.
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Turnus Kein Turnus
Inhalt Aber was für ein Feminismus? Derjenige der Gleichheit, derjenige der Differenz oder derjenige der Indifferenz (Cyborg-Feminismus)? So mag wohl das feministische Bewusstsein sehr verbreitet sein, weniger verbreitet ist jedoch die Kenntnis dieses reichen und komplexen Phänomens und dessen Geschichte. Das Seminar zielt darauf ab, die Geschichte des Feminismus zurückzuverfolgen: a) die Phase der Gleichheit oder die erste feministische Welle (von der Französischen Revolution bis 1920); b) die Übergangsphase (von den zwanziger bis sechziger Jahren); c) die zweite feministische Welle oder der radikale Feminismus (von den sechziger bis achtziger Jahren); d) der Feminismus der Differenz und jener der Indifferenz (Cyborg-Feminismus) (ab den achtziger Jahren). Einige große Klassiker des feministischen Denkens werden berücksichtigt, wie etwa Mary Wollstonecraft, Harriet Taylor Mill, John Stuart Mill, Virginia Woolf, Simone de Beauvoir, Betty Friedan, Juliet Mitchell, Luce Irigaray, Julia Kristeva, Shulamith Firestone, Luisa Muraro, Judith Butler, Donna J. Haraway, Rosi Braidotti, Carol Gilligan. Nach einer allgemeinen Einführung in die verschiedenen Phasen und Hauptthemen des Feminismus werden die Studierenden eingeladen, jeweils eines der klassischen Werke der Frauenbewegungen zu präsentieren.
Schlagworte Gender/Diversity ; Nachhaltigkeit
Lernziele Die Studierenden gewinnen im Laufe des Seminars einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Feminismus sowie eine Fülle von grossen Klassikern des feministischen Denkens. Dabei werden sie den Reichtum und die Vielschichtigkeit des Feminismus anhand genauer Lektüre der Schlüsseltexte entdecken und diese in eigenen Worten wiedergeben können. Auf der theoretischen Ebene setzen sich die Studierenden mit verschiedenen Ansätzen des Feminismus auseinander und präsentieren im Seminar ihre erworbenen Erkenntnisse. Dadurch wird sichergestellt, dass die Studierenden in der Lage sind, substantielle Fragen zum Inhalt wissenschaftlicher Texte zu stellen und Diskussionsfragen sowie Thesen zur Forschungsliteratur zu formulieren.
Voraussetzungen Einführung in die Philosophie
Sprache Deutsch
Begrenzung Max. 26 Teilnehmende
Prüfung - Bestätigte Teilnahme mit Impuls-Referat (2 Cr) (= Bestätigte Teilnahme)
- Bestätigte Teilnahme mit Referat (3 Cr) (= Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung)
- Benotete schriftliche Arbeit (4 Cr)
Abschlussform / Credits Bestätigte Teilnahme / 2 Credits
Bestätigte Teilnahme mit Zusatzleistung / 3 Credits
Benotete schriftliche Arbeit / 4 Credits
kein Abschluss / 0 Credits
Entscheidung im November / 0 Credits
Aktive Teilnahme (Promotion) / 0 Credits
Hinweise Teilnahmeoptionen:
- Live-Zuschaltung via Zoom
- Podcast

Die Live-Zuschaltung zur ersten Sitzung am 21.09.2023 ist verpflichtend, für die allgemeine Vorstellung des Seminars und die Planung der Sitzungen.

Grundsätzlich müssen Studierende an mind. 6 Sitzungen live dabei sein. Wenn dies nicht möglich ist, ist eine Kontaktaufnahme mit den Seminarverantwortlichen über philosophie_tf@unilu.ch erforderlich.

Pflichtinhalt(e) für Vollstudium Theologie:
Philosophie: Philosophiegeschichte

Lehrveranstaltung im Rahmen der Gender Studies.
Hörer-/innen Ja
Kontakt philosophie_tf@unilu.ch
Literatur Michaela Karl. 2018. Die Geschichte der Frauenbewegung, Stuttgart: Reclam.Ute Gerhard, Petra Pommerenke, Ulla Wischermann (Hg.). 2008-2013. Klassikerinnen feministischer Theorie, 3 Bd. Königstein im Taunus: U. HelmerDie Primärliteratur wird zum Vorlesungsbeginn auf OLAT hochgeladen.