| Termin/e |
Mo, 14.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 21.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 28.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 05.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 12.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 19.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 26.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 02.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 09.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 16.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 23.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 30.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 07.12.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 Mo, 14.12.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, 3.B52 |
| Inhalt |
Die Vorlesung behandelt die Vulgata als (christlichen) Schlüsseltext der Spätantike und untersucht ihre Entstehung im Kontext jüdisch-christlicher Begegnungen und Konflikte. Im Mittelpunkt stehen Hieronymus Rückgriff auf den hebräischen ("jüdischen") Bibeltext - verbunden mit einer teils recht skeptischen Distanzierung von der ("christlichen") LXX - , sein exegetisches Vorgehen sowie seine "Übersetzungstheorie", und vor allem auch die greifbare Bezugnahme auf jüdische (Midrasch-)Traditionen. Die Vorlesung bietet eine knappe theoretische Einführung zu diesen Fragen und illustriert diese dann ausführlich an aussagekräftigen Textbeispielen aus der Vulgata, an denen das Ringen des Hieronymus mit seiner Hebräischen Textvorlage, seine Übersetzungsstrategien und v.a. auch die sehr intensive Auseinandersetzung mit jüdischen Perspektiven und Interpretationen anschaulich werden können (z.B. Gen 22, Num 21, Dtn 33 und Jes 7). |