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Jesus Christus, menschgewordenes Gotteswort. Christologie


Dozent/in Prof. Dr. Ursula Schumacher
Veranstaltungsart Hauptvorlesung
Code HS261194
Semester Herbstsemester 2026
Durchführender Fachbereich Theologie
Studienstufe Bachelor Master
Termin/e Do, 17.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 24.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 01.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 15.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 22.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 29.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 05.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 12.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 19.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 26.11.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 03.12.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 10.12.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Do, 17.12.2026, 16:15 - 18:00 Uhr, Inseliquai 10 INE 220
Umfang 2 Semesterwochenstunden
Turnus Alle zwei Jahre im HS
Inhalt Schon im Neuen Testament ist es eine offene und ganz offenbar eine schwierige Frage, die die Begegnung mit der Gestalt Jesu von Nazareth aufwirft: „Für wen halten mich die Menschen?“ (Mk 8,27). Auf diese Frage wurden im Verlauf der Geschichte theologischer Reflexion ganz unterschiedliche, ja, unvereinbare Antworten gegeben – und zugleich betrifft diese Frage einen absolut zentralen Aspekt des christlichen Glaubens, ist sie doch als wesentlicher Antriebsfaktor für die Herausbildung des für das Christentum spezifischen trinitarischen Gottesbildes zu qualifizieren. Vor diesem Hintergrund zielt die Vorlesung darauf ab, einen Überblick über die christologische Reflexion im Verlauf der christlichen Theologiegeschichte zu bieten. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf dem Nachvollzug von Lehrentwicklung und Diskussionen der ersten Jahrhunderte liegen, denn in diesem Zeitraum bilden sich nicht nur die Fragestellungen und Begriffe, sondern auch die grundlegenden Ansätze zur Deutung der Person Jesu Christi heraus, deren Interpretation bis in die Gegenwart hinein den christologischen Diskurs prägt.
Lernziele Studierende können die Entwicklung christologischer Reflexionen und Glaubensüberzeugungen ausgehend von der biblischen Grundlage in wesentlichen Zügen nachzeichnen. Sie kennen die wichtigsten Modelle zur Deutung der Person Jesu Christi, analysieren diese auf Aspekte theologischer Motivation, Rechtfertigung, Stärken und Grenzen hin und reflektieren ihre Aktualität.
Voraussetzungen Für Bachelorstudierende Theologie: "Einführung in die Systematische Theologie" (Theologische Propädeutik) oder "Einführung in die Dogmatik und Theologiegeschichte"
Sprache Deutsch
Leistungsnachweis - Unbenotete schriftliche Prüfung (2 Cr) (= Unbenoteter Leistungsnachweis)
- Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) (= Benotete Prüfung)
Abschlussform / Credits Unbenoteter Leistungsnachweis / 2 Credits
Benotete Prüfung / 3 Credits
kein Abschluss / 0 Credits
Entscheidung im November / 0 Credits
Aktive Teilnahme (Promotion) / 0 Credits
Hinweise Pflichtinhalt(e) für Vollstudium Theologie:
Dogmatik: Christologie und Soteriologie
Hörer-/innen Ja
Kontakt ursula.schumacher@unilu.ch
Literatur Helmut Hoping, Einführung in die Christologie, Darmstadt 32014.

Walter Kasper, Jesus der Christus, Mainz 1982.

Jürgen Werbick, Gott-menschlich. Elementare Christologie, Freiburg i. Br./Basel/Wien 2016.

Eine Literaturliste mit weiteren Titeln wird zu Vorlesungsbeginn auf OLAT bereitgestellt.