| Dozent/in |
Prof. Dr. iur. Max Baumgart; Ass.-Prof. Claude Humbel; Ass.-Prof. Dr. iur. Markus Schreiber |
| Veranstaltungsart |
Workshop |
| Code |
HS261304 |
| Semester |
Herbstsemester 2026 |
| Durchführender Fachbereich |
Öffentliches Recht |
| Studienstufe |
Master |
| Termin/e |
Di, 22.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr (Einführungsveranstaltung) Di, 29.09.2026, 16:15 - 18:00 Uhr Di, 06.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr Di, 20.10.2026, 16:15 - 18:00 Uhr Fr, 04.12.2026, 13:15 - 18:00 Uhr, Externer Standort, Zug, Institut für Blockchainforschung Sa, 05.12.2026, 09:15 - 13:00 Uhr, Externer Standort, Zug, Institut für Blockchainforschung |
| Weitere Daten |
Zweitägige Blockveranstaltung in Zug: 4. + 5. Dez. 2026 |
| Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
| Turnus |
Einführungsveranstaltung; jeweils eine weitere Doppelstunde im Bereich «Privat- und Finanzmarktrecht», «Öffentliches Recht» und «Energierecht»; zweitägige Blockveranstaltung im Zentralschweizer «Crypto-Valley» |
| Inhalt |
Neue digitale Technologien wie die Blockchain und die künstliche Intelligenz (KI) stellen auch das Recht vor Herausforderungen. Einerseits muss jeweils geprüft werden, inwiefern der bestehende Rechtsrahmen genügt, um Risiken der jeweiligen Technologie zu mindern. Andererseits soll staatliche Regulierung nicht dazu führen, dass innovative Technologien übermässig gehemmt werden. Schliesslich kann auch der Staat selbst von innovativen technischen Hilfsmitteln Gebrauch machen.
In der angebotenen Veranstaltung werden den Studierenden zunächst grundlegende Konzepte von Anwendungsfällen und Rechtsfragen in Bezug auf Blockchain und KI in den Bereichen «Privat- und Finanzmarktrecht», «Öffentliches Recht» sowie «Energierecht» in vier einführenden Veranstaltungen vermittelt. Die Veranstaltung wird mit Pflichtlektüren sowie Video- und Audioformaten begleitet. Im Anschluss haben die Studierenden eine schriftliche Arbeit zu verfassen, in der sie einen eigenen Standpunkt zu einer vorab festgelegten Frage – wissenschaftlich fundiert – erarbeiten müssen. Anschliessend präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse den anderen Teilnehmenden und müssen ihren Standpunkt in einer Debatte verteidigen. Die Spannbreite der Themen ist dabei gross: Wie reagiert die Finanzmarktregulierung auf Kryptowährungen und Fintech-Unternehmen? Welche Chancen bietet die Blockchaintechnologie im Energiemarkt? Könnten staatliche Register oder sogar Wahlen zukünftig über die Blockchain abgewickelt werden? Welche Rolle spielt das Datenschutzrecht?
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| Lernziele |
Nach Abschluss der Veranstaltung sind die Studierenden in der Lage:
• zentrale Rechtsfragen der Digitalisierung – insbesondere im Zusammenhang mit Blockchain-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) – zu erkennen und zu erläutern;
• rechtliche Problemstellungen zu analysieren und dabei relevante Konfliktfelder sowie Regelungslücken zu identifizieren;
• bestehende rechtliche Lösungsansätze kritisch zu bewerten und deren gesellschaftliche, wirtschaftliche und ethische Auswirkungen zu reflektieren;
• eigene, fundierte Standpunkte zu entwickeln und diese im Rahmen wissenschaftlicher Argumentation klar und nachvollziehbar zu begründen;
• ihre Positionen im fachlichen Diskurs mit anderen Studierenden argumentativ zu vertreten und zu verteidigen;
• vertiefte Kenntnisse über aktuelle rechtliche Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung, Blockchain und Künstlichen Intelligenz zu erwerben und in neuen Kontexten anzuwenden.
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| Voraussetzungen |
Interesse an technologischen Fragestellungen; Bereitschaft zur selbstständigen Erarbeitung der Inhalte sowie die aktive Vorbereitung und Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen. |
| Sprache |
Deutsch |
| Begrenzung |
Ja, 20 Personen |
| Anmeldung |
Via UniPortal vom 14.09., 08.00 h bis 30.09., 24.00 h.
Die Registrierung ist zugleich Prüfungsanmeldung.
RF-Studierende mit Bachelorabschluss, bzw. bestandenen Auflageprüfungen Bachelor werden prioritär zugelassen. |
| Leistungsnachweis |
(1) Schriftliche Stellungnahme/Eingabe (Standpunkt); (2) mündliche Präsentation des vertretenenen Standpunkts; (3) Debattenbeitrag/ Diskussionsteilnahme; (4) mündliche Prüfung über die vermittelten Inhalte (jeweils 25% der Gesamtnote) |
| Abschlussform / Credits |
siehe oben / 5 Credits
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| Hinweise |
Die Veranstaltung kombiniert Wissensvermittlung im Präsenzunterricht und im Selbststudium. Zudem haben die Studierenden einen eigenen juristischen Standpunkt schriftlich zu entwickeln und in einer Debatte mit den Dozierenden und den anderen Studierenden zu verteidigen. Die aktive Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist verpflichtend. Die Themenvergabe für die schriftliche Eingabe und die Debatte erfolgt anlässlich der Einführungsveranstaltung. |
| Hörer-/innen |
Nein |
| Kontakt |
max.baumgart@unilu.ch / claude.humbel@unilu.ch / markus.schreiber@unilu.ch |
| Material |
Die Folien sowie weitere Materialien zur Veranstaltung werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Insbesondere finden die Studierenden dort die obligatorischen Materialien zur Lektüre sowie (Links zu) Lernvideos und -audios. |
| Anzahl Anmeldungen |
0 von maximal 20 |
| Literatur |
Die Folien sowie weitere Materialien zur Veranstaltung werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Insbesondere finden die Studierenden dort die obligatorischen Materialien zur Lektüre sowie (Links zu) Lernvideos und -audios.
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