| Dozent/in |
David Maximilian Betzing |
| Veranstaltungsart |
Hauptseminar |
| Code |
HS261439 |
| Semester |
Herbstsemester 2026 |
| Durchführender Fachbereich |
Geschichte |
| Studienstufe |
Bachelor
Master |
| Termin/e |
Do, 17.09.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 Do, 01.10.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 Do, 15.10.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 Do, 29.10.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 Do, 12.11.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 Do, 26.11.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 Do, 10.12.2026, 12:15 - 16:00 Uhr, 4.B51 |
| Umfang |
2 Semesterwochenstunden |
| Turnus |
Das Hauptseminar findet als zweiwöchentliches Blockseminar statt. |
| Inhalt |
In den vergangenen fünfundzwanzig Jahren haben sich die Game Studies international als interdisziplinäres Forschungsfeld etabliert. Innerhalb des Feldes haben geschichtswissenschaftliche Fragestellungen stets eine grosse Rolle gespielt, wobei sich drei Perspektiven herausgebildet haben, denen wir in diesem einführenden Hauptseminar nachgehen werden.
Die Geschichte von digitalen Spielen befasst sich mit technologischen Fortschritten. Welche theoretischen Zugänge existieren? Wie lässt sich die Geschichte digitaler Spiele periodisieren? Wie passen Rechtsstreitigkeiten und Fehlschläge zum Narrativ einer Fortschrittsgeschichte? Die Geschichte um digitale Spiele beschäftigt sich mit der historischen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bedeutung digitaler Spiele. Wie war die Sicht auf digitale Spiele in den Staaten des ehemaligen Warschauer Pakts? Wie wurde Gender in digitalen Spielen und im Spielejournalismus verhandelt? Welche Subkulturen bildeten sich um digitale Spiele? Zuletzt blicken wir aus medienwissenschaftlicher Perspektive auf Geschichte in digitalen Spielen. Wie kann man digitale Spiele analysieren? Wie werden historische Inhalte in digitalen Spielen dargestellt? Welche Funktion können digitale Spiele für die Erinnerungskultur leisten?
Nach dieser Lehrveranstaltung können Sie: 1. Eine geschichtswissenschaftliche Fragestellung bearbeiten, indem Sie selbständig eine Quelle und Sekundärliteratur auswählen, eine kritische Fragestellung formulieren und die Quelle formal und inhaltlich analysieren. 2. Eigene geschichtswissenschaftliche Ergebnisse in konziser und stringenter Form präsentieren und diskutieren. 3. Theorien, Methoden und Fachbegriffe der historischen Game Studies erklären und anwenden. Das Hauptseminar ist als Blockseminar gestaltet, bei dem am Ende eine eigene Analyseleistung in Form eines Vortrags steht.
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| Sprache |
Deutsch |
| Begrenzung |
max. 30 Teilnehmende |
| Anmeldung |
***Wichtig*** Um Credits zu erwerben ist die Anmeldung zur Lehrveranstaltung über das UniPortal zwingend erforderlich. Die Anmeldung ist ab zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach Beginn des Semesters möglich. An- und Abmeldungen sind nach diesem Zeitraum nicht mehr möglich. Die genauen Anmeldedaten finden Sie hier: http://www.unilu.ch/ksf/semesterdaten |
| Abschlussform / Credits |
Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Credits
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| Kontakt |
david.betzing@unilu.ch |
| Literatur |
Bühler, Nils: Geschichte im Spiel vs. Geschichte von Spielen vs. Geschichte um Spiele, in: gespielt (28.01.2026): https://doi.org/10.58079/15l4t (03.03.2026); Pfister, Eugen/Winnerling, Tobias: Digitale Spiele und Geschichte. Ein kurzer Leitfaden für Student*innen, Forscher*innen und Geschichtsinteressierte, Glückstadt 2020; Unterhuber, Tobias: Das ewige neue Medium. Die Geschichtslosigkeit der Computerspielgeschichte, in: Spies, Thomas/Kurt, Seyda/Pötzsch, Holger (Hrsg.): Spiel*Kritik, Bielefeld 2024, S. 107–122. |