| Termin/e |
Di, 15.09.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 4.B54 Di, 22.09.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 29.09.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 06.10.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 13.10.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 20.10.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 27.10.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 03.11.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 10.11.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 17.11.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 4.A05 Di, 24.11.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 01.12.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 Di, 15.12.2026, 12:15 - 14:00 Uhr, 2.A45 |
| Inhalt |
Die 1970er-Jahre schälen sich in der zeitgeschichtlichen Forschung als ein wichtiger Epochenbruch heraus. In der Schweiz, in Europa und in der Welt verschoben sich die Gewichte. Das Seminar nimmt diesen Bruch in einer globalgeschichtlichen Perspektive auf. Die 1968er-Bewegung, der Kollaps des Währungssystems von Bretton Woods und die folgende Wachstumskrise werden kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlich betrachtet, wobei ein besonderer Fokus auf der Geschichte der „Dritten Welt“ liegt. Die zeitgeschichtliche Forschung spricht von einer Krise in den 1970er-Jahren, die den Charakter eines Epochenbruchs trägt. Damit ist insbesondere das Zerbrechen eines Wachstumskonsenses in westlichen Industriegesellschaften „nach dem Boom“ der 1950er- und 1960er-Jahre gemeint (Doering-Manteuffel & Raphael). Neue soziale Bewegungen, das Ende „fordistischer“ Produktionsweisen und der Wandel hin zu einer Wissensgesellschaft sowie neue Wahrnehmungsformen der Umweltproblematik sind Stichworte. Es interessiert auch die Frage, inwiefern sich weltpolitische Kommunikationen veränderten bzw. ob man es in dieser Phase mit der Genese einer Weltgesellschaft zu tun hat. |