| Termin/e |
Di, 15.09.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 3.B58 Di, 22.09.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 29.09.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 06.10.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 13.10.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 20.10.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 27.10.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 03.11.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 10.11.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 17.11.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 24.11.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 01.12.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 Di, 15.12.2026, 14:15 - 16:00 Uhr, 2.A44 |
| Inhalt |
Immer mehr Menschen fühlen sich gestresst, leiden gemäss Umfragen an psychisch-sozialer Erschöpfung. Als Ursache werden gesteigerter Anpassungsdruck und gewachsene Belastung in Beruf, Familie und sozialem Umfeld genannt sowie die allgemeine Weltlage, die seit Corona von Krisen und Kriegen gezeichnet ist. Die Übung historisiert den erschöpften Menschen und fragt, ob Zeitgenossen früherer Epochen - etwa im Zeitalter der Nervosität - ähnliche Erfahrungen machten oder vergleichbare Symptome zeigten. Es stellt sich die Frage, ob die «getriebene Gesellschaft» der Gegenwart ein Symptom der permanenten Selbstüberforderung in der Postmoderne darstellt oder ob die kollektive Befindlichkeit bloss «Ausdruck einer saturierten Wehleidigkeit» heutiger Zeitgenossen ist. Die Rekonstruktion einer Geschichte des erschöpften Menschen in der Moderne erlaubt es, Kontinuitäten und Unterschiede in vergangenen und aktuellen Belastungsdiskursen und Erschöpfungserkrankungen herauszuarbeiten. |