| Termin/e |
Do, 17.09.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 24.09.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 01.10.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 08.10.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 15.10.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 29.10.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 05.11.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 12.11.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 19.11.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 26.11.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 03.12.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 10.12.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 Do, 17.12.2026, 10:15 - 12:00 Uhr, 4.B54 |
| Inhalt |
Seit Wilhelm Abels Studie zu Agrarkrisen hat sich die Wendung von der «Krise des Spätmittelalters» in der Historiographie etabliert. Pestzüge, der Hundertjährige Krieg sowie die kleine Eiszeit und daraus folgende Hungersnöte hätten die europäischen Gesellschaften ab dem 14. Jahrhundert tiefgehend destabilisiert. Im Seminar fragen wir nach den ökonomischen, politischen und klimatischen Auslösern dieser Krisenphänomene sowie ihren Auswirkungen auf Herrschaftsbeziehungen, kulturelle und wirtschaftliche Praktiken. Anhand ausgewählter Quellen und aktueller Forschungsliteratur reflektieren wir, wie Zeitgenossen diese Herausforderungen wahrnahmen und auf sie reagierten. Zugleich wird diskutiert, ob und inwiefern der Krisenbegriff die Phänomene angemessen fassen kann oder ob man eher, wie jüngere Arbeiten vorschlagen, vom Spätmittelalter als einer Zeit der Transformation sprechen sollte. |