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Suchthilfe und institutionelle Vernetzung


Dozent/in Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Veranstaltungsart Vorlesung
Code HS261731
Semester Herbstsemester 2026
Durchführender Fachbereich Gesundheitswissenschaften
Studienstufe Bachelor
Termin/e wöchentlich (Do), ab 17.09.2026, 09:15 - 14:45 Uhr
Inhalt Sucht ist ein multifaktorielles Phänomen, dessen Entstehung und Aufrechterhaltung durch ein komplexes Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren bestimmt werden. Soziale Probleme können dabei sowohl als Mitursachen als auch als Folgen einer Sucht auftreten. Unter Fachpersonen besteht Konsens darüber, dass die Soziale Arbeit im Rahmen interdisziplinärer Zusammenarbeit die soziale Dimension von Sucht bearbeitet. Im Rahmen des Moduls verschaffen sich die Studierenden einen Überblick über die zentralen Aspekte der Suchtentwicklung sowie über verschiedene substanzgebundene und nicht-substanzgebundene Formen von Abhängigkeiten. Sie lernen unterschiedliche Behandlungsangebote sowie wesentliche Prinzipien der Suchtarbeit kennen. Anhand von Praxisbeispielen setzen sie sich mit den spezifischen Aufgaben der Sozialen Arbeit im interdisziplinären Arbeitsfeld auseinander und erweitern ihre beraterischen Kompetenzen. Dabei erwerben sie Kenntnisse in der Lösungsorientierten Gesprächsführung als wirksamer Methode in der Beratung von Menschen mit Abhängigkeitserfahrung.
Begrenzung Bitte beachten Sie, dass es eine Teilnehmerbeschränkung von max. 3 Studierende (first come first served) pro Modul besteht.


Es gelten die Regularien des Studienganges Soziale Arbeit.

Anmeldung Anmeldungen per E-Mail an bsc-gmf@unilu.ch bis 15. August 2026.

Weitere Informationen: https://elearning.hsm-unilu.ch/course/view.php?id=800
Leistungsnachweis Neben formativ beurteilten Studienleistungen wird der Leistungsnachweis mit einer summativ beurteilten schriftlichen Einzelarbeit absolviert. Die Modulteilnehmenden zeigen anhand eines Praxisfalls, dass sie ihr spezifisches Fachwissen, ihre Methoden und Arbeitsprinzipien in der Beratung von Menschen mit Abhängigkeitserfahrungen mit ihrem bisherigen Wissen verknüpfen und in der Praxis umsetzen können. Zudem reflektieren sie die besonderen Anforderungen dieser Arbeit und leiten daraus Konsequenzen für ihr berufliches Handeln ab. Durchführung: Die schriftliche Einzelarbeit wird in der zweiten Prüfungswoche durchgeführt und dauert 135 Minuten.
Abschlussform / Credits Siehe Leistungsnachweis / 6 Credits
Hörer-/innen Nein